Friedensbewegung auf dem Marienplatz

München, Ostern 2025 – Auch in diesem Jahr lädt die DFG-VK gemeinsam mit befreundeten Organisationen zum traditionellen Ostermarsch auf dem Marienplatz ein. Inmitten globaler Spannungen, wachsender Aufrüstung und zunehmender Kriegsrhetorik wollen wir ein kraftvolles Zeichen setzen: für Frieden, Abrüstung und eine solidarische Welt.
Warum wir marschieren – und warum es mehr denn je notwendig ist
Der Ostermarsch hat eine lange Geschichte – geboren in der Zeit des Kalten Krieges als Protest gegen atomare Aufrüstung, ist er heute aktueller denn je. Während internationale Konflikte eskalieren, rückt die Forderung nach Diplomatie, Entmilitarisierung und globaler Gerechtigkeit wieder ins Zentrum gesellschaftlicher Debatten.
Doch trotz zunehmender Bedrohungslagen wird weiter auf militärische „Lösungen“ gesetzt: Mehr Geld für Rüstung, neue Waffensysteme, massive Rekrutierungskampagnen. In den Medien bleibt kaum Raum für Stimmen, die Alternativen aufzeigen. Genau deshalb ist der Ostermarsch wichtig – weil er sichtbar macht, dass es eine friedliche Gegenbewegung gibt.
Marienplatz als Bühne des Protests
Der Marienplatz, im Herzen Münchens, wird am Ostersamstag zum Ort des friedlichen Widerstands. Mit Redebeiträgen, Livemusik, Info-Ständen und einem bunten Programm wollen wir nicht nur Protest äußern, sondern auch Dialog schaffen – mit Passantinnen, Mitstreiterinnen, Medien und Politik.
Redner:innen aus der Friedensbewegung, aus Gewerkschaften, der Wissenschaft und von internationalen Partnerorganisationen werden zu Wort kommen. Auch Zeitzeugen und junge Aktivist:innen teilen ihre Perspektiven. Die zentrale Botschaft: Nie wieder Krieg – nirgendwo.
Mitmachen. Mitgehen. Mitdenken.
Der Ostermarsch ist keine bloße Tradition. Er ist ein demokratisches Statement. Und er lebt von den Menschen, die ihn gestalten. Ob du Banner trägst, Flyer verteilst, diskutierst oder einfach da bist – deine Präsenz zählt.
Gerade in Zeiten, in denen friedliche Stimmen marginalisiert werden, ist es entscheidend, dass wir sichtbar bleiben. Für eine Politik, die nicht auf Waffen, sondern auf Menschlichkeit setzt. Für ein Klima, das nicht nur ökologisch, sondern auch gesellschaftlich friedlich ist.